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Irmenach II und das Prinzip Hoffnung
Handball-Rheinlandliga: Nach der Niederlage
gegen den Meister TuS Weibern ist
HSG-Reserve auf Schützenhilfe angewiesen
Der Meister der
Handball-Rheinlandliga heißt TuS Weibern.
Bei der HSG Irmenach II machte der TuS sein
Meisterstück. Die Irmenacher müssen jetzt
unter anderem darauf hoffen, dass die
Weiberner in die Oberliga aufsteigen.
HSG Irmenach/K./H. II - TuS Weibern
34:40 (17:21)
KLEINICH.
Markus Bach hatte es vorher gewusst und
entsprechend den Druck von seinem
abstiegsgefährdeten Team im letzten
Saisonspiel genommen. Denn Bachs HSG
Irmenach/Kleinich/Horbruch II hatte es mit
keinem geringeren als dem TuS Weibern zu tun
- und der machte beim 40:34 in Kleinich die
Meisterschaft perfekt und kämpft nun in
Relegationsspielen um den Aufstieg in die
RPS-Oberliga.
Für Irmenachs Reserve
dagegen herrscht ab sofort das Prinzip
Hoffnung. Zwar rutschte die HSG mit 10:30
Punkten auf den vorletzten Tabellenplatz ab,
allerdings könnte sich das noch ändern. Denn
der direkte Konkurrent TV Welling hat
derzeit 10:28 Zähler, muss aber noch bei der
HSV Rhein-Nette ran. Verliert Welling dort,
klettert Irmenach auf den drittletzten Platz
wegen des gewonnenen direkten Vergleichs
gegen Welling. "Wir hoffen, dass Rhein-Nette
in seinem letzten Heimspiel noch mal alles
daran setzt, sich mit einem Sieg von seinen
Fans zu verabschieden", sagt Bach. Sollte es
so kommen, ist die HSG entweder gerettet,
wenn Weibern aufsteigt oder Biewer/Pfalzel
nicht aus der Oberliga absteigt. Sollte die
HSG auf dem vorletzten Platz bleiben, müsste
beides eintreten, um weiter Rheinlandligist
bleiben zu können. Dass das Potenzial dafür
vorhanden ist, demonstrierten die Irmenacher
phasenweise gegen den frisch gebackenen
Titelträger, der allerdings nicht
ausgelassen feierte.
"Wir haben gut
dagegengehalten, es war ein schöner
Abschluss", sagte Bach. Richtig schön soll
der Abschluss noch in einigen Tagen werden,
wenn die Klasse endgültig gesichert ist.
Aber das hat die HSG nicht mehr in ihrer
Hand. (mb)
Irmenach II: Olivier, Schug, Leonard
- L. Gerhard (6/1), Wittenhorst (1), A.
Leonard (3/2), Schub (3), Faller (2),
Tatsch, Hölzenbein (1), Hübner (10/2),
Ströher, Berg (5), Koch (3).
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag,
20. April 2010, Seite 11.
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