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Letztes Saisonspiel für Irmenach II
Handball-Rheinlandliga: Gegner TuS Weibern
kann Meister werden
KLEINICH. Die Hirtenfeldhalle könnte am
Samstag (19.30 Uhr) der Schauplatz einer
Meisterfeier werden, denn in der
Handball-Rheinlandliga empfängt die HSG
Irmenach/Kleinich/Horbruch II den TuS
Weibern. Mit einem Sieg würden die Gäste,
die mit lediglich zwei Minuspunkten
Tabellenführer sind, ihren Titelgewinn
perfekt machen.
Markus Bach, der
Trainer der Irmenacher, glaubt nicht daran,
dass sein Team den Weibernern die Party
verderben kann. "Realistisch gesehen geht
für uns heute Abend nichts. Es müssten
tausend Dinge zusammenkommen, damit wir
punkten könnten." Vor allen Dingen müsste
Weibern einen schwachen Tag erwischen und
die HSG Irmenach unterschätzen. "Genau das
kann ich mir aber nicht vorstellen", meint
Bach. "Wer Meister werden kann, der ist hoch
konzentriert."
Zwei gravierende
Nachteile sieht Bach bei seiner Mannschaft:
"Zum einen sind sie körperlich viel stärker
als wir. Um einen Kai Schäfer zum Beispiel
zu verteidigen, müssen wir ihn schon zu
zweit festhalten." Das zweite Manko liegt
laut Bach in der geringeren Erfahrung seiner
Mannschaft begründet. "Weibern bietet
Spieler mit Regionalliga- und sogar
Bundesliga-Erfahrung auf, da können wir
naturgemäß mit unserem Schnitt von 19 bis 20
Jahren nicht mithalten." Selbst Erfahrung
dagegenzustellen und die am vergangenen
Wochenende so starken Jens Herber und Sascha
Kraft aufzubieten, kommt für Bach nicht in
Frage. "Unsere Routiniers laufen in der
dritten Mannschaft auf, die zeitgleich in
Igel spielt. Schließlich kann unsere Dritte
noch Meister in der Verbandsliga werden."
Verzichten muss Bach außerdem weiter auf
die angeschlagenen Benny Dämgen und Peter
Kiesel. Dafür wird Daniel Koch aus der
A-Jugend in den Kader rücken. Eines freilich
möchten Bach und sein Team verhindern: Der
letzte Auftritt der HSG II in dieser Saison
soll kein Selbstläufer für Weibern werden.
(sn)
Rhein-Hunsrück-Zeitung
vom Samstag, 17. April 2010, Seite 13.
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