Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 01.03.2010

   
 

Doppelte Unterzahl leitet Irmenacher Niederlage ein

Handball-Oberliga: Partie kippt nach 18:16-Führung der HSG - Unnütze Einzelaktionen begünstigen Sieg des TV Offenbach

TV Offenbach - HSG Irmenach     30:24 (13:12)

OFFENBACH. Die Hölle Süd hat die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch verschlungen. Hölle Süd wird die Heimstätte des TV Offenbach in der Handball-Oberliga genannt. Viele heißblütige Anhänger pushen in dem südpfälzischen Ort das TV-Team üblicherweise so sehr, dass die Gastgeber sehr aggressiv zu Werke gehen.

So ging es auch der HSG Irmenach beim 24:30. Trainer Norbert Stelmach erzählte: "Der TV war wirklich sehr aggressiv, und wir sind zu Beginn damit nicht zurecht gekommen." 4:1 gingen die Offenbacher in Führung.

Doch dann fing sich die HSG, glich aus und gestaltete den Rest der ersten Hälfte offen. Mit einer 13:12-Führung gingen die Gastgeber in die Kabinen, und die HSG hatte eine gewaltige Gegenstoßchance zum 13:13 vergeben. Nach dem Seitenwechsel wurden die Irmenacher immer besser, und nach 40 Minuten lag das Stelmach-Team mit 18:16 vorne. Zwei Zeitstrafen gegen die HSG und die anschließende doppelte Unterzahl ließen die Partie dann kippen. Offenbach glich zunächst aus, und ging mit 21:18 in Führung. "Damit hatten sie unseren Widerstand gebrochen", analysierte Stelmach in der Rückschau. Die Irmenacher verstrickten sich nun in unnütze Einzelaktionen, und viele Ballverluste führten zu leichten Gegentoren. Offenbach zog auf 26:19 davon und gewann schließlich mit 30:24.    (sn)

Irmenach: Bachmann, Endel - Brahmann (2), Stein (2), Sveinsson (2), Weber (2), Keitsch, Peltsch, Vasek (5/4), Gedert, Faust (5), Shalimov (2), Muliqi (4).

 

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Montag, 1. März 2010, Seite 26.


 

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