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Gilanyi und Praeder machen weiter
Handball-Rheinlandliga: Frauen-Teams
auswärts
SIMMERN. Die
Rheinlandliga-Handballerinnen aus dem Kreis
gehen in den Endspurt: Für die HSG
Irmenach/Kleinich/Horbruch steht heute
bereits die letzte Partie in dieser
Spielzeit an, der Lokalrivale aus Kastellaun
und Simmern hat indes noch zwei Spiele vor
sich - beide echte Kracher.
TuS Weibern II - HSG
Irmenach/Kleinich/Horbruch. Beim
Ligaprimus Weibern II, der nach dem Sieg
gegen den TV Engers beste Chancen auf den
Aufstieg hat, dürfte für die HSG Irmenach
heute Abend (19.30 Uhr) wohl kein Kraut
gewachsen sein. Ein großer Vorteil liegt
aber zweifelsfrei auf Seiten der
Hunsrück-HSG: Die kann in ihrem letzten
Saisonspiel befreit aufspielen und will es
sich entsprechend zum Ziel machen, den
Tabellenführer ein wenig zu ärgern. "Wenn
Weibern ohne seine Bundesligaakteure
antritt, könnte es ein interessantes Spiel
werden", mutmaßt Trainer Burkhard Praeder.
"Dann sind wir auf jeden Fall näher am
Gegner dran. Aber ob es ganz reicht, weiß
ich nicht." Vor allem der Tatsache, dass in
Weibern geharzt wird, blickt Praeder
skeptisch entgegen: "Das sind meine Mädels
nicht gewohnt. Mal sehen, wie sie damit
zurecht kommen."
Während die Saison
sich also langsam dem Ende zuneigt, sind die
Planungen für die kommende Spielzeit fast
abgeschlossen: Praeder hat ein weiteres Jahr
verlängert und auch der Kader bleibt bis auf
Melanie Endel zusammen. "Sie wechselt wegen
ihres Studiums", so Praeder.
TV
Bassenheim - HSG Kastellaun/Simmern.
Wenn die HSG Kastellaun heute (17.30 Uhr)
beim Tabellenvierten Bassenheim antritt, hat
sie wohl lediglich Außenseiterchancen.
Bereits das Hinspiel verlor die Mannschaft
von Trainer Laszlo Gilanyi mit 21:31 und hat
sich auch für das Rückspiel weniger einen
Sieg als vielmehr ein ordentliches Spiel
vorgenommen. "Was dann punktemäßig
rauskommt, ist nicht so wichtig. Wir wollen
kämpfen und uns gut präsentieren", so
Gilanyi.
Dabei wird er auf seine
"alten Hasen" Verena Scherer, Claudia Mohr
sowie Lisa Stemann verzichten müssen. Das
hat für Gilanyi auch Vorteile: So können
seine jungen Spielerinnen gegen Bassenheim
und in der Folgewoche gegen Weibern II
wertvolle Erfahrungen sammeln - auch im
Hinblick auf kommende Saison. "Der
Verjüngungsprozess wird weitergehen", so
Gilanyi. Der will ab dem Spätsommer weitere
Jugendspielerinnen integrieren. Womit auch
die Frage nach Gilanyis Zukunft geklärt
wäre: "Ich mache weiter", sagt er.
(ter)
Rhein-Hunsrück-Zeitung
vom Samstag, 17. April 2010, Seite 13.
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