Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 17.04.2010

   
 

Gilanyi und Praeder machen weiter

Handball-Rheinlandliga: Frauen-Teams auswärts

SIMMERN. Die Rheinlandliga-Handballerinnen aus dem Kreis gehen in den Endspurt: Für die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch steht heute bereits die letzte Partie in dieser Spielzeit an, der Lokalrivale aus Kastellaun und Simmern hat indes noch zwei Spiele vor sich - beide echte Kracher.

TuS Weibern II - HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch. Beim Ligaprimus Weibern II, der nach dem Sieg gegen den TV Engers beste Chancen auf den Aufstieg hat, dürfte für die HSG Irmenach heute Abend (19.30 Uhr) wohl kein Kraut gewachsen sein. Ein großer Vorteil liegt aber zweifelsfrei auf Seiten der Hunsrück-HSG: Die kann in ihrem letzten Saisonspiel befreit aufspielen und will es sich entsprechend zum Ziel machen, den Tabellenführer ein wenig zu ärgern. "Wenn Weibern ohne seine Bundesligaakteure antritt, könnte es ein interessantes Spiel werden", mutmaßt Trainer Burkhard Praeder. "Dann sind wir auf jeden Fall näher am Gegner dran. Aber ob es ganz reicht, weiß ich nicht." Vor allem der Tatsache, dass in Weibern geharzt wird, blickt Praeder skeptisch entgegen: "Das sind meine Mädels nicht gewohnt. Mal sehen, wie sie damit zurecht kommen."

Während die Saison sich also langsam dem Ende zuneigt, sind die Planungen für die kommende Spielzeit fast abgeschlossen: Praeder hat ein weiteres Jahr verlängert und auch der Kader bleibt bis auf Melanie Endel zusammen. "Sie wechselt wegen ihres Studiums", so Praeder.

TV Bassenheim - HSG Kastellaun/Simmern. Wenn die HSG Kastellaun heute (17.30 Uhr) beim Tabellenvierten Bassenheim antritt, hat sie wohl lediglich Außenseiterchancen. Bereits das Hinspiel verlor die Mannschaft von Trainer Laszlo Gilanyi mit 21:31 und hat sich auch für das Rückspiel weniger einen Sieg als vielmehr ein ordentliches Spiel vorgenommen. "Was dann punktemäßig rauskommt, ist nicht so wichtig. Wir wollen kämpfen und uns gut präsentieren", so Gilanyi.

Dabei wird er auf seine "alten Hasen" Verena Scherer, Claudia Mohr sowie Lisa Stemann verzichten müssen. Das hat für Gilanyi auch Vorteile: So können seine jungen Spielerinnen gegen Bassenheim und in der Folgewoche gegen Weibern II wertvolle Erfahrungen sammeln - auch im Hinblick auf kommende Saison. "Der Verjüngungsprozess wird weitergehen", so Gilanyi. Der will ab dem Spätsommer weitere Jugendspielerinnen integrieren. Womit auch die Frage nach Gilanyis Zukunft geklärt wäre: "Ich mache weiter", sagt er.    (ter)


Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Samstag, 17. April 2010, Seite 13.

 

 

 

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