Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 30.03.2010

   
 

Marenbach und Ring machen Unterschied

Handball-Rheinlandliga: Kastellauner und Irmenacher Frauen unterliegen

Zwei Spiele, zwei Niederlagen: So lautet die Bilanz der Hunsrücker Handballerinnen am vergangenen Wochenende.

SIMMERN. In der Ferne war für die Rheinlandliga-Handballerinnen der HSG Kastellaun/Simmern und der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch nichts zu holen. Beide Teams verloren ihre Spiele deutlich. Und damit scheint auch die Endplatzierung in der Tabelle festzustehen: Kastellaun liegt bei noch zwei ausstehenden Spielen auf Rang neun. Irmenach reiht sich eine Position darüber ein, dürfte aber in der letzten Partie gegen Weibern II keinen Boden mehr gutmachen können.

VfL Hamm - HSG Kastellaun/S.     27:21 (14:12)

Mit nur drei Spielerinnen auf der Bank musste HSG-Coach Laszlo Gilanyi nach Hamm reisen - ein Umstand, der sich im Laufe der Partie bemerkbar machen sollte: "Am Ende hatten wir schon mit Ausdauerproblemen zu kämpfen. Die Partie war sehr temporeich und bei uns hatten alle Akteurinnen lange Spielzeiten." Das war allerdings erst in Halbzeit zwei. Vor der Pausensirene konnte die Hunsrück-HSG dem Gastgeber durchaus Paroli bieten, war zwischenzeitlich sogar mit 5:2 in Führung gegangen. Mit der Einwechslung von Spielertrainerin Andrea Marenbach kam dann allerdings mehr Schwung ins Hammer Spiel. "Zur Pause lagen sie dann 14:12 in Front", so Gilanyi. Zehn Minuten konnte die HSG den Abstand noch halten, musste Hamm dann aber Tor um Tor davonziehen lassen. Dennoch zog Gilanyi ein positives Fazit: "Mit der kämpferischen Leistung bin ich sehr zufrieden. Die mannschaftliche Geschlossenheit hat gestimmt."

Kastellaun: Dämgen, E. Hack - Korbion, Klumb (12/4), Stemann, Vollrath (3), De Vries (3), Rau(1), Kurz, Berg (1), Wilhelm (1).



TV Bassenheim -  HSG Irmenach/K./H.     29:21 (14:8)

"Es war das alte Leid", ärgerte sich HSG-Trainer Burkhard Praeder über die schwache Chancenverwertung. "Spielerisch war das okay, aber wir haben mal wieder zu viele Bälle versiebt." Doch das war nicht der einzige Grund für die deutliche HSG-Niederlage. Hinzu kam noch, dass die Bassenheimer Kreisläuferin Tina Ring nicht zu halten war. "Sie hat zehn Tore geworfen und acht Siebenmeter rausgeholt", so Praeder. "Damit hat sie uns praktisch im Alleingang besiegt."    (ter)

Irmenach: Christ - Jost (7/5), Reuter (5), Fink (4), Wiesel (2), Born (1), Schug (1), Emmel (1), Kasper, Herber, Kirst.


Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 30. März 2010, Seite 13.

 

 

 

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