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Marenbach und Ring machen Unterschied
Handball-Rheinlandliga: Kastellauner und
Irmenacher Frauen unterliegen
Zwei Spiele, zwei Niederlagen:
So lautet die Bilanz der Hunsrücker
Handballerinnen am vergangenen Wochenende.
SIMMERN. In der Ferne war für die
Rheinlandliga-Handballerinnen der HSG
Kastellaun/Simmern und der HSG
Irmenach/Kleinich/Horbruch nichts zu holen.
Beide Teams verloren ihre Spiele deutlich.
Und damit scheint auch die Endplatzierung in
der Tabelle festzustehen: Kastellaun liegt
bei noch zwei ausstehenden Spielen auf Rang
neun. Irmenach reiht sich eine Position
darüber ein, dürfte aber in der letzten
Partie gegen Weibern II keinen Boden mehr
gutmachen können.
VfL Hamm -
HSG Kastellaun/S.
27:21 (14:12)
Mit nur drei
Spielerinnen auf der Bank musste HSG-Coach
Laszlo Gilanyi nach Hamm reisen - ein
Umstand, der sich im Laufe der Partie
bemerkbar machen sollte: "Am Ende hatten wir
schon mit Ausdauerproblemen zu kämpfen. Die
Partie war sehr temporeich und bei uns
hatten alle Akteurinnen lange Spielzeiten."
Das war allerdings erst in Halbzeit zwei.
Vor der Pausensirene konnte die Hunsrück-HSG
dem Gastgeber durchaus Paroli bieten, war
zwischenzeitlich sogar mit 5:2 in Führung
gegangen. Mit der Einwechslung von
Spielertrainerin Andrea Marenbach kam dann
allerdings mehr Schwung ins Hammer Spiel.
"Zur Pause lagen sie dann 14:12 in Front",
so Gilanyi. Zehn Minuten konnte die HSG den
Abstand noch halten, musste Hamm dann aber
Tor um Tor davonziehen lassen. Dennoch zog
Gilanyi ein positives Fazit: "Mit der
kämpferischen Leistung bin ich sehr
zufrieden. Die mannschaftliche
Geschlossenheit hat gestimmt."
Kastellaun:
Dämgen, E. Hack - Korbion, Klumb (12/4),
Stemann, Vollrath (3), De Vries (3), Rau(1),
Kurz, Berg (1), Wilhelm (1).
TV Bassenheim - HSG
Irmenach/K./H. 29:21
(14:8)
"Es war das alte
Leid", ärgerte sich HSG-Trainer Burkhard
Praeder über die schwache Chancenverwertung.
"Spielerisch war das okay, aber wir haben
mal wieder zu viele Bälle versiebt." Doch
das war nicht der einzige Grund für die
deutliche HSG-Niederlage. Hinzu kam noch,
dass die Bassenheimer Kreisläuferin Tina
Ring nicht zu halten war. "Sie hat zehn Tore
geworfen und acht Siebenmeter rausgeholt",
so Praeder. "Damit hat sie uns praktisch im
Alleingang besiegt." (ter)
Irmenach:
Christ - Jost (7/5), Reuter (5), Fink (4),
Wiesel (2), Born (1), Schug (1), Emmel (1),
Kasper, Herber, Kirst.
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 30.
März 2010, Seite 13.
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