SIMMERN. Die Rheinlandliga-Handballerinnen
aus der Region müssen am Wochenende
auswärts ran: Die HSG
Irmenach/Kleinich/Horbruch ist beim TV
Engers zu Gast und hat damit eine
wesentlich schwerere Aufgabe vor sich
als die HSG Kastellaun/Simmern, die zum
TuS Bannberscheid reisen muss.
TV Engers - HSG
Irmenach/Kleinich/Horbruch. Mit
einer ähnlichen Offensivleistung wie bei
der Heimniederlage gegen Bannberscheid
ist am heutigen Samstag (18 Uhr) beim TV
Engers kein Blumentopf zu gewinnen, das
weiß auch Coach Burkhard Praeder: "Dann
überrollen sie uns mit ihrem
Tempogegenstoßspiel." Und hier spricht
Praeder aus Erfahrung: Bereits im
Hinspiel - das
die HSG übrigens mit 14:28 verlor
- traf der TV 17-mal
per Gegenstoß. Auch deswegen macht sich
Praeder kaum Illusionen hinsichtlich des
Spielausgangs: "Das wird schon richtig
schwer, ich glaube nicht, dass wir da
Zählbares holen." Engers ist wohl in
dieser Saison nicht das Kaliber, an dem
sich die HSG messen kann. Das wäre
Bannberscheid in der Vorwoche gewesen.
Doch da setzte es bekanntlich eine
Niederlage.
TuS Bannberscheid -
HSG Kastellaun/Simmern. Am
Sonntag (15 Uhr) darf die HSG
Kastellaun/Simmern testen, ob sie
bessere Mittel findet, um gegen den TuS
Bannberscheid zu bestehen. Allerdings
ist auch bei der HSG klar, dass eine
deutliche Leistungssteigerung gegenüber
der Vorwoche zwingend erforderlich ist.
Zur Erinnerung: Die Mannschaft von
Trainer Laszlo Gilanyi kam nicht über
ein mageres Unentschieden gegen den
Tabellenletzten Neustadt hinaus. "Und
Bannberscheid ist sicherlich noch eine
Nummer stärker einzuschätzen", weiß der
Kastellauner Coach. Um also tatsächlich
Zählbares mit nach Hause nehmen zu
können, muss sich jede seiner
Spielerinnen deutlich steigern, denn
zuletzt bescheinigte Gilanyi keiner
seiner 14 Akteurinnen Normalform. Und
zumindest die wird gegen Bannberscheid
allemal nötig sein. (ter)